Dem Mittelohr natürlich helfen

Alles was der Vorbeugung von Atemwegsinfekten dient, reduziert gleichzeitig auch das Risiko für eine akute Mittelohrentzündung. Mütze oder Ohrenwärmer verhindern kalte Zugluft, insbesondere bei Wasserresten in den Ohren nach dem Duschen oder Baden. Bei verschnupften Kindern kann die Funktionsfähigkeit der Ohrtrompete mit einigen Tricks unterstützt werden. Denn ein behinderter Druckausgleich zwischen Paukenhöhle und Nasenraum kann ziemliche Ohrenschmerzen verursachen. Bei Säuglingen sorgt der Saugreflex beim Trinken für zusätzliche Bewegung in der Ohrtrompete. Bei Kindern und natürlich auch bei Erwachsenen hilft das Kaugummikauen. Abschwellende Nasentropfen öffnen zudem nicht nur die Zugänge zu den Nasennebenhöhlen, auch die Schleimhaut in der Ohrtrompete profitiert davon.

Und sprechen Sie uns doch einfach auf homöopathische Begleitmaßnahmen an!

Ohrtrompete verbindet das Mittelohr mit dem Rachen. Sie wird beim Schlucken automatisch geöffnet und ermöglicht einen Luftdruckausgleich zwischen den beiden Seiten des Trommelfells.

Solche Druckschwankungen bekommen wir bei Flugreisen oder beim Tauchen abrupt zu spüren. Leider ist die Ohrtrompete auch eine Eintrittspforte für Keime aus dem Nasen-Rachen-Raum, die darüber den Weg in die Paukenhöhle finden und eine Mittelohrentzündung auslösen können. Bemerkbar macht sich die Mittelohrentzündung meist durch stechende oder pulsierende Schmerzen. Wie Bohnen in den Ohren kommt einem dann das Druck- und Völlegefühl im Ohr vor. In schweren Fällen vermindert sich die Hörleistung vorübergehend, Ohrgeräusche und  Schwindel können auftreten.

Halten Sie die Ohren steif!

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