Wenn die Wohnung zur Belastung wird

Im Winter verbringen wir die meiste Zeit in geschlossenen Räumen. Allein die trockene Heizungsluft stellt die Schleimhäute unserer Atemwege auf eine harte Probe. Kommen dann schleimhautreizende Luftschadstoffe hinzu, steigt das Risiko für Atemwegsbeschwerden, Infektionen oder Asthmaanfälle.

Zu den Wohngiften gehören Fremdchemikalien wie Lösungsmittel oder Pestizide. Sie reichern sich im Körper an, belasten das Immunsystem und stören wichtige Stoffwechselreaktionen. Auch organische Substanzen wie der Kot der Hausstaubmilbe oder Schimmelsporen reizen die Atemwege und können allergische Reaktionen auslösen. Mit umweltanalytischen Untersuchungen wie Raumluftmessungen, Schwer-metallbestimmungen oder Haarmineralstoffanalysen ist es möglich, den Belastungen auf die Spur zu kommen.

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